Die „Dritte Heimat“ am Soonwaldrand drehen?

Edgar Reitz an Konversion interessiert

BAD SOBERNHEIM/MAINZ. RED/AS. Die „Heimat“-Filme des Regisseurs Edgar Reitz könnten bei ihrer geplanten Fortsetzung auch das Konversionsthema am Soonwaldrand beleuchten. Nach einem ausführlichen Gespräch mit Dagmar und Rainer Lauf am Rand der Mainzer Heimatfilmtage sagte Reitz zu, sich als Imageträger zur Verfügung zu stellen, zu bestimmten Themen Stellung zu beziehen und Medienkontakte zu ermöglichen. Lauf: „Wir standen seit einem Jahr in Briefkontakt. Im Gespräch ergab sich eine große Übereinstimmung in der Einschätzung der regionalen Entwicklungspotentiale.“ Mit Woppenrother Bürgern hat die AG Konversion/Regionalentwicklung Kontakt aufgenommen in der Frage des Aufbaus eines „Heimat“-Filmmuseums.

Reitz sagte, daß er eine dritte Folge der „Heimat-Serie“ drehen wolle, mit dem Arbeitstitel „Die Erben“. Film-Themen gäbe es da nach Ansicht von Rainer Lauf genug: Demilitarisierung und die Folgen der „Wende“ im Hunsrück, die kuriose und zynische Entwicklung der Umsiedlung (Platzerweiterung und dann Schließung), der Hunsrück als „gebende Region“ mit der Chance eines langfristigen Aufbaus einer zivilen, wirtschaftlichen und ökologischen Struktur. . . In den nächsten Wochen will Reitz die Region besuchen und konkrete Möglichkeiten ausloten.

Artikel in der Rheinzeitung vom 11.06.97
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